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Gebärmutterhalskrebsvorsorge

Pro Jahr erkranken in der Schweiz rund 250 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, das sind rund 1% aller Krebserkrankungen bei Frauen. 45% der Patientinnen sind zum Zeitpunkt der Diagnose jünger als 50 Jahre.

Risikofaktoren

Der wichtigste Risikofaktor für Gebärmutterhalskrebs ist die Infektion mit bestimmten Arten von humanen Papillomaviren (HPV). Einige HPV-Typen können Gewebeveränderungen hervorrufen, die sich zu Gebärmutterhalskrebs weiterentwickeln können.
Weitere Faktoren können das Erkrankungsrisiko zusätzlich erhöhen:

  • Rauchen
  • Geschlechtsverkehr in sehr jungem Alter und häufig wechselnde Sexualpartner
  • Zusätzliche Infektionen der Geschlechtsorgane durch sexuell übertragbare Krankheitserreger (z.B. Herpes genitalis)

Prävention und Früherkennung

Der Gebrauch von Kondomen beim Geschlechtsverkehr kann das Risiko einer Infektion mit HPV senken. Zudem gibt es eine Impfung, die vor den gefährlichsten HPV schützt.
Zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs wird der Krebsabstrich eingesetzt. Mit diesem Test können bereits Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs erkannt werden.

Der Abstrich ist Teil der jährlichen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung. Bei auffälligen Befunden werden Gewebeproben entnommen.

Weiterführende Informationen

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Im Notfall
144

Hausärztlicher Notfalldienst

041 870 03 03

Tox–Zentrum

145

Zentrale Kantonsspital Uri

041 875 51 51

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