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Ich habe Alterszucker. Ist das wirklich so gefährlich?

Bei über 90% aller Patienten mit Diabetes tritt die Krankheit erst im Alter ab 50 Jahren auf. Diese häufigste Form wird deshalb oft als «ein bisschen Alterszucker» bagatellisiert. Die betroffenen Patienten meinen oft, dass mit «Aufpassen beim Essen» alles Notwendige getan sei.

Leider ist dies nicht so. Die Krankheit macht vor allem im Anfangsstadium wenig bis keine Beschwerden. Mit den Jahren kommt es jedoch zu schweren Veränderungen der Blutgefässe mit Herzinfarkt und Schlaganfall, Nierenversagen, Erblindung und Störungen des Nervensystems. Weil wir immer älter werden, erlebt der oder die Betroffene diese Komplikationen sehr oft und sehr direkt.

Wird die Diagnose eines Diabetes gestellt, dürfen Sie dies auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Es braucht sehr häufig eine Umstellung Ihres Lebensstils mit mehr Bewegung, gesunder Ernährung, Gewichtsabnahme und häufig einigen Medikamenten.
Führt man diese Behandlung konsequent durch, ist die Prognose sehr gut. Wir beraten Sie gerne und helfen auch unseren Kollegen in der Praxis bei schwierigen Fällen mit unserer Erfahrung.

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