Mit einer angestrebten Teilnahmequote von 75% erzielten wir im Jahr 2025 eine beeindruckende Quote von 84%. Dies stellt einen deutlichen Anstieg im Vergleich zur Befragung 2021 dar, wo die Teilnahmequote bei 74% lag. Im Branchenvergleich zeigt sich, dass die Teilnahmequote in Akutspitälern im Durchschnitt bei 61% liegt, was die hohe Motivation und das Engagement unserer Mitarbeitenden unterstreicht.
Hohes Commitment und hohe Zufriedenheit
Diese exzellente Beteiligung an der Mitarbeiterbefragung ist ein klarer Indikator dafür, dass unsere kontinuierlichen Bemühungen, ein offenes und wertschätzendes Arbeitsumfeld zu schaffen, Früchte tragen. Die Ergebnisse aus der Befragung zeigen ein hohes Commitment und eine hohe Zufriedenheit unserer Belegschaft. Dazu beigetragen haben sicherlich auch Faktoren des Gesamtarbeitsvertrags, welche unsere Anstellungsbedingungen grundlegend, aber insbesondere auch die Vergütung am KSU aufgewertet haben. Die Vergütung steigerte sich gegenüber der Teilnahme im Jahr 2021 um 10 Punkte und gegenüber dem Benchmark gar um 19 Punkte, was ein ausgezeichnetes Ergebnis darstellt. Gleichzeitig geben uns die Ergebnisse wertvolle Impulse, um weiterhin gezielt auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden einzugehen und die Mitarbeiterbindung, die psychologische Sicherheit sowie die Arbeitszufriedenheit mindestens beizubehalten oder gar noch weiter zu steigern.
Schaffung von neuen Berufsbildern
Ein weiterer wichtiger Schritt im Jahr 2025 war die Schaffung und Etablierung neuer Berufsbilder, die den dynamischen Anforderungen unseres Unternehmens gerecht werden. So haben wir die Position einer Ertragsmanagerin eingeführt, die für die Optimierung von Ertragsstrukturen und die nachhaltige Sicherstellung unserer wirtschaftlichen Ziele mitverantwortlich ist. Darüber hinaus wurde das Berufsfeld des Prozessmanagers etabliert, das sich mit der Effizienzsteigerung und der kontinuierlichen Verbesserung unserer interdisziplinären und interprofessionellen Arbeitsprozesse entlang der Patientenpfade beschäftigt. Eine weitere Neuerung war die Einführung der Position der Clinical Nurse. Diese sorgt nicht nur für eine nachhaltige Optimierung der klinischen Schnittstellen zwischen Ärzteschaft, Pflege und Therapie, sondern entlastet insbesondere die Ärzt:innen in den Kliniken Chirurgie und Orthopädie während Visiten und anderer stationärer Tätigkeiten. Dadurch können sich die Ärzt:innen stärker auf ihre operativen Aufgaben konzentrieren, was sowohl die Ausbildungsqualität als auch die Attraktivität unserer Klinik steigert und gleichzeitig zur nachhaltigen Qualitätssicherung beiträgt.
Diese neuen Berufsbilder zeigen deutlich, dass wir als Unternehmen kontinuierlich an der Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden und der Optimierung unserer Strukturen arbeiten. Sie tragen dazu bei, unsere Ziele noch effektiver zu erreichen und den hohen Standard weiter auszubauen. Eine zeitgemässe, vorausschauende Personalentwicklung zahlt sich für alle Anspruchsgruppen aus: Aktuell haben wir in allen 28 Berufsbildern sehr gut qualifiziertes Personal und den Stellenplan voll, eine tiefere Absenzenquote als in früheren Jahren und eine Fluktuation im einstelligen Bereich.
Fazit
Zusammengefasst dürfen wir feststellen, dass das Jahr 2025 abermals positive Entwicklungen in unserer Personalpolitik gebracht hat, die durch hohe Mitarbeiterbeteiligung und die Schaffung innovativer Berufsbilder geprägt wurden. Wir sind stolz darauf, dass diese Massnahmen sowohl die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden fördern als auch zur langfristigen Sicherung des Unternehmenserfolgs beitragen.