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Geschäftsbericht 2017

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Balanceakt zwischen Kerngeschäft und Grossprojekt

Der Um- und Neubau, Kostendruck und Prozessanpassungen beschäftigten die Führungspersonen und Mitarbeitenden auch im vergangenen Jahr. Immer deutlicher zeigt sich die Herausforderung, alle Mitarbeitenden auf diesen spannenden aber auch kräftezehrenden Weg mitzunehmen, eine hohe Dienstleistungsqualität zu erbringen und gleichzeitig der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Mitarbeitenden Sorge zu tragen.

Die Resultate der Mitarbeiterbefragung 2015 haben es deutlich gezeigt: Den Mitarbeitenden am KSU geht es mit Blick auf die Gesundheit verglichen zu anderen Spitälern sehr gut. Es zeigt sich aber auch die Tendenz, dass die Zukunft mit Sorge betrachtet wird.

Motivierte, gesunde und leistungsfähige Mitarbeitende sind der wichtigste Faktor für den unternehmerischen Erfolg des KSU. Umso wichtiger ist es, sich mit der Gesundheit und dem angemessenen Ausgleich zwischen Arbeits- und Privatleben aktiv zu beschäftigen. Grund genug für den Spitalrat, im vergangenen Jahr grünes Licht für den Aufbau eines betrieblichen Gesundheitsmanagements zu geben.

Als Grundlage wurde ein umfassendes Konzept mit Massnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung, das sowohl die Arbeitsbedingungen als auch das individuelle Gesundheitsverhalten berücksichtigt, erarbeitet. Im Vordergrund steht das Fortbildungsprogramm mit gesundheitsrelevanten Inhalten. Themen sind zum Beispiel die Ernährung, die Ergonomie, die Gestaltung der Arbeitsplätze und der Einsatz von Arbeitsmitteln.
Ein weiteres Kernelement bildet das Absenzenmanagement, in welchem die Führungskräfte eine zentrale Rolle spielen. Mit der Früherkennung von Belastungen, Gesprächen und der richtigen Begleitung soll die Genesung gefördert werden. Damit wird das Arbeitsklima positiv beeinflusst und werden gleichzeitig die Ausfalltage reduziert.
Und zu guter Letzt ist der Um- und Neubau auch für das betriebliche Gesundheitsmanagement ein wichtiges Puzzleteil. Mit der Möglichkeit, die Infrastruktur von Grund auf zu konzipieren, sollen die gesundheitsrelevanten Überlegungen frühzeitig integriert werden. Die Spitalführung hat sich hierbei zum Ziel gesetzt, das Qualitätslabel «Friendly Work Space» der Gesundheitsförderung Schweiz zu realisieren.

Claudia Jauch-Zgraggen
Leiterin HR und Kommunikation