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Geschäftsbericht 2017

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Erfreuliches Ergebnis trotz steigendem Kostendruck

Die Jahresrechnung 2017 zeigt für das KSU ein erfreuliches Bild. So konnte der Betriebsertrag trotz des spürbaren Kostendrucks im Gesundheitswesen im Vergleich zum Vorjahr um 2.6 Prozent gesteigert werden.

Diese Entwicklung ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen: Zum einen stiegen die ambulanten Leistungen gegenüber dem Vorjahr deutlich an. Zum anderen nahm der Schweregrad der stationären Behandlungen um 3.3 Prozent zu, mit entsprechend positiven Folgen auf die durchschnittliche Entschädigung. Wie in den Vorjahren entwickelte sich der Ertrag aus der Langzeitpflege negativ. Dieser fiel 15.3 Prozent tiefer aus als im Jahr 2016.

Auf der Kostenseite stieg der Aufwand nur um 1.2 Prozent, sodass unter dem Strich ein Jahresgewinn von 264‘000 Franken beziehungsweise ein operativer Gewinn von 5.1 Mio. Franken verbleibt. Der Betriebsgewinn konnte trotz der laufenden Planung für den Neu- und Umbau erzielt werden, welche im Jahr 2017 hohe nicht budgetierte Kosten verursachte.

Die Bilanz des KSU weist eine solide Struktur aus. Das Eigenkapital konnte im Jahr 2017 auf 5.4 Mio. Franken weiter gesteigert werden,  bei Aktiven in der Höhe von 21.9 Mio. Franken. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von knapp 25 Prozent. Das Fremdkapital konnte um 357‘000 Franken abgebaut werden.

Fortunat von Planta
Spitaldirektor