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Dr. med. Beat Frank wird neuer Chefarzt Innere Medizin am Kantonsspital Uri

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12. Mai 2026

Nach einem intensiven Auswahlprozess hat der Spitalrat Dr. med. Beat Frank zum zukünftigen Chefarzt Innere Medizin gewählt. Mit ihm wurde eine sehr kompetente Nachfolge für Georg Mang gefunden, der in die wohlverdiente Pension geht.

Das Auswahlverfahren war strukturiert und wurde durch eine externe Unternehmung begleitet. Zum Auswahlgremium gehörten zwei leitende Ärzte der Inneren Medizin, zwei Spitalräte sowie verschiedene Mitglieder der Spitalleitung. Beat Frank überzeugte das gesamte Gremium gleichermassen durch seine medizinischen und persönlichen Eigenschaften. Der entsprechende Ernennungsantrag an den Spitalrat sowie die Wahl erfolgten einstimmig. «Mit Beat Frank gewinnen wir eine fachlich hervorragende und menschlich überzeugende Führungspersönlichkeit für die Innere Medizin», sagt Fortunat von Planta, Spitaldirektor.

 

Breite klinische Erfahrung und ausgewiesene Expertise

Beat Frank ist aktuell Co-Leiter des interdisziplinären Notfalls am Spital Männedorf, wo er seit zehn Jahren tätig ist. Er verfügt über den Facharzttitel für Allgemeine Innere Medizin sowie die Schwerpunkttitel für klinische Notfallmedizin (SGNOR) und Manuelle Medizin (SAMM).

Beat Frank ist 50 Jahre alt, wohnt in der Gemeinde Schwyz, ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Sein Stellenantritt erfolgt am 16. Mai 2026.

 

Dank an Dr. med. Georg Mang

Am 15. Mai 2026 hat KD Dr. med. Georg Mang seinen letzten Arbeitstag als Chefarzt Innere Medizin am KSU. Georg Mang ist am 1. Oktober 2015 am KSU eingetreten. Unter seiner Leitung wurde die Innere Medizin als Organisationseinheit massgeblich gestärkt und gleichzeitig die Patientensicherheit weiter erhöht. Er verankerte in der Inneren Medizin das betriebswirtschaftliche Denken, führte eine mehrstufige Klinikorganisation ein und förderte und forderte ein breites internistisches Grundwissen innerhalb der Klinik.

Die Patientenzahlen sind unter Georg Mang deutlich angestiegen, sowohl im ambulanten als auch im stationären Setting. Die Förderung von jungen Ärztinnen und Ärzten war ihm besonders wichtig. Unzählige talentierte Fachkräfte konnten von seiner umfassenden Expertise und langjährigen Erfahrung profitieren.

Diese zentrale Grundlagenarbeit ist ein wesentlicher Faktor dafür, dass das KSU immer wieder talentierte Medizinerinnen und Mediziner für sich gewinnen kann. Seine Arbeit in verschiedenen Fachorganisationen und an Weiterbildungsstätten ist die Grundlage für die gute Vernetzung des KSU in der Schweizer Spitalwelt. Dank seinen Kontakten konnten Herausforderungen im Sinne unseres Spitals gelöst werden.

 

Zentrale Rolle in der Covid-19-Pandemie und anderen Projekten

Während der Covid-19-Pandemie in der Schweiz übernahm Georg Mang viele übergeordnete Führungsaufgaben im KSU und im Kanton Uri. Er war Dreh- und Angelpunkt der ärztlichen Arbeit auf der Impfstation, der Akutstation und der Intensivstation. Seine präzisen, schrittweisen Anleitungen für die medizinische Patientenbetreuung sowie seine vorbildhafte Arbeit an und mit Patientinnen und Patienten erleichterten während dieser schwierigen Zeit den Arbeitsalltag aller Berufsgruppen im KSU wesentlich.

Georg Mang arbeitete in zahlreichen Arbeitsgruppen und Projekten mit. Dazu gehörte eine vorausschauende Mitarbeit im Projekt Neu- und Umbau, in welchem die infrastrukturelle Grundlage für eine sehr gute Leistungserbringung geschaffen wurde.

 

Würdigung

Sein Wirken als Internist, Intensivmediziner sowie Gastroenterologe/Hepatologe führte direkt und indirekt zu einer hohen Patientenzufriedenheit. Der Spitalrat und die Spitalleitung danken Georg Mang von Herzen für sein enormes Engagement und seinen erfolgreichen Einsatz zugunsten der Patientinnen und Patienten und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.