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Geschäftsbericht 2019

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Transformation erfordert Flexibilität und Vertrauen

Das Kantonsspital Uri (KSU) befindet sich in einer Transformation – wegen des Um- und Neubaus des KSU einerseits sowie wegen des Strukturwandels der Gesundheitsversorgung in der Schweiz anderseits. Diese Transformation, das heisst der gesamte Prozess der Veränderungen, erfordert Flexibilität und gegenseitiges Vertrauen von allen Beteiligten.

Das KSU hat für die Bevölkerung des Kantons Uri eine bedarfsgerechte und qualitativ gute  Spitalversorgung sicherzustellen. Weiter gehört zum gesetzlichen Auftrag, dass das KSU nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen zu führen ist. Der Um- und Neubau bietet die einmalige Chance, die tiefgreifenden Veränderungen im Spitalwesen im Sinn des gesetzlichen Auftrags mit zweckmässigen und innovativen Massnahmen zu bewältigen.

Die aktuelle Transformationsphase bringt anspruchsvolle Herausforderungen für die Mitarbeitenden des KSU. Die Automatisierung der Prozesse, die zunehmende Digitalisierung, die Entwicklung und Realisierung neuer organisatorischer Konzepte, Bereichsauslagerungen (Wäscherei) oder gar Bereichsschliessungen (Geriatrie) sowie generell die Einführung des Lean-Hospital-Ansatzes sind Massnahmen, welche der Erfüllung des gesetzlichen Auftrags des KSU dienen. Sie können nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn alle Beteiligten, insbesondere aber die Mitarbeitenden, tagtäglich ein hohes Mass an Flexibilität beweisen. Diese Flexibilität erfordert eine positive Unternehmenskultur, die nur dann gedeihen und sich fortentwickeln kann, wenn sie geprägt ist von gegenseitigem Vertrauen.

Zur Stärkung des gegenseitigen Vertrauens hat der Spitalrat letztes Jahr die Einführung einer Arbeitnehmervertretung beschlossen. Die Arbeitnehmervertretung ist ein kooperatives, konstruktives Instrument der Unternehmenskultur. Sie bezweckt nebst der Vertretung der Interessen der Mitarbeitenden insbesondere auch die Förderung des guten Einvernehmens und Zusammenwirkens zwischen den Mitarbeitenden und dem KSU. Die Etablierung der Arbeitnehmervertretung ist ein Beleg für die Ernsthaftigkeit der gesamten Spitalführung, die Mitarbeitenden bei der Transformation und bei der Entwicklung des KSU vertrauensvoll einzubeziehen.

Wir bauen auch in Zukunft auf flexibles, motiviertes Personal. Spitalrat und Spitalleitung danken allen Mitarbeitenden herzlich für ihre ausserordentliche Leistungsbereitschaft und umsichtige Fürsorge zugunsten der Patientinnen und Patienten.

Der Spitalrat dankt der Spitalleitung unter der Führung von Fortunat von Planta für ihren enormen, weitsichtigen Einsatz im Dienst des KSU bei der Bewältigung der zahlreichen Herausforderungen.

Flexibilität und Vertrauen sind für eine zielführende Zusammenarbeit aber auch seitens der politischen Behörden notwendig. Das Zusammenwirken mit der Urner Gesundheitsdirektion entspricht diesen Vorstellungen in hohem Mass. Dafür richten Spitalrat und Spitalleitung einen ganz besonderen Dank an die Gesundheitsdirektion und ihre Vorsteherin Regierungsrätin Barbara Bär

Dr. iur. Peter Vollenweider
Spitalratspräsident

SR 2019 bearbeitet web SL 2019 bearbeitet web

Mitglieder der Spitalleitung, von links: KD Dr. med. Georg Mang, Helen Simmen Langenberg, Claudia Jauch-Zgraggen, Silvia Rosery, Fortunat von Planta (Spitaldirektor)