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Geschäftsbericht 2019

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«Lass den Anderen gut dastehen»

Die Befragung der Mitarbeitenden im 2018 hat aufgezeigt, was am Kantonsspital Uri (KSU) in personeller Hinsicht sehr gut läuft, was verbessert werden konnte und wo weiterhin Verbesserungsmöglichkeiten bestehen. Folglich stand das vergangene Jahr ganz im Zeichen der Umsetzung der neuen Unternehmensstrategie und der aus der Mitarbeiterbefragung eruierten Schwerpunkte «Strukturen und Abläufe», «Zusammenarbeit und Kultur» sowie «Führung».

Persönlichen Kontakt pflegen und schätzen

Das KSU ist «klein und fein». Dies bedeutet kurze Wege und einen wesentlich persönlicheren Austausch als in anderen Spitälern. Dies soll auch die interne Zusammenarbeit über die Teams und Abteilungen hinaus prägen und in positiver Hinsicht genutzt werden. Aus diesem Grund wurde die interne Kommunikation mit themenspezifisch ergänzenden Mitarbeiterinformationen, zum Beispiel zum Um- und Neubau, dem betrieblichen Gesundheitsmanagement oder der neuen Lean-Bettenstation, gestärkt. Auch wurde die Führungsstruktur überarbeitet und verschlankt, sodass nun die Aufbauorganisation für den Neubau vorliegt und Klarheit in die umzusetzenden Entscheidungs- und Kommunikationsprozesse bringt.

Vision und Strategie verankern

Vision, Werte, Leistungsversprechen, Strategie und Handlungsfelder – alles liegt fein säuberlich erarbeitet und mit Bildern aufbereitet vor. 2019 galt es, die Inhalte und insbesondere die Werte nicht nur nach innen zu kommunizieren, sondern auch an Beispielen zu transportieren und immer wieder in Erinnerung zu rufen.
Hierzu hat das KSU eine interne Kampagne lanciert, welche die zentralen Werte «persönlich», «zuverlässig» und «innovativ» aufgreift und in allen Köpfen und Herzen nachhaltig verankert. So wurden zum Beispiel sechs Innovationsworkshops angeboten, um in Zukunft zwischen einer Idee und einer Innovation unterscheiden und dies für Patientinnen und Patienten sowie das KSU gewinnbringend einsetzen zu können. Ebenso wurden während vier Wochen im ganzen Spital Lob-Ecken installiert, auf denen sich die Mitarbeitenden gegenseitig wertschätzende Notizen hinterlassen konnten.

Den Wandel stemmen

Alle diese Projekte und Massnahmen bringen zunehmend Klarheit für die Zukunft. Auf der einen Seite Klarheit, wofür das KSU als Akutspital für seine Patientinnen und Patienten steht – aber auch Klarheit für die Mitarbeitenden. Die Digitalisierung verändert und konkretisiert die Zusammenarbeit und Prozesse. Das Pilotprojekt der Lean-Bettenstation verdeutlicht die künftige Arbeitsweise am Patienten und mit der neuen Aufbauorganisation schärfen sich die Funktionsprofile der Zukunft Schritt für Schritt. Damit ist der Wandel in der Personalrekrutierung angekommen.

Claudia Jauch-Zgraggen
Leiterin HR und Kommunikation