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Der Winterspeck muss weg

Die Tage werden wärmer, und die dicken Pullover wandern weit nach hinten im Schrank. Der Frühling bringt mit der leichteren Bekleidung auch die Wahrheit ans Licht: Kleine Speckrollen. Patrick Jauch, Ernährungsberater am Kantonsspital Uri, gibt Ihnen Tipps, was zu tun ist.

Bewegung – der erste wichtige Schritt

Das Frühjahr bietet sich geradezu an, vermehrt nach draussen zu gehen und sich zu bewegen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und besonders motivierend ist es, etwas zu tun, was Ihnen langfristig auch Freude bereitet. Am besten ist es, wenn Sie die Aktivität damit verbinden, Ihre Freunde zu sehen, einem Verein beizutreten oder nette Leute kennenzulernen. So schaffen Sie positive Erlebnisse, die Sie motivieren. Sich zu überwinden geht viel einfacher, wenn Sie sich auf das Training freuen.
Haben Sie lange nichts gemacht, kann ein Spaziergang ein guter Anfang sein. Um wirklich Gewicht zu verlieren, braucht es aber mehr. Im Gegensatz zu früher, wird heute ein eher intensiveres Training empfohlen. Der Experte, Patrick Jauch, empfiehlt drei Mal pro Woche für mindestens eine halbe Stunde zu trainieren. Die Intensität des Trainings können Sie nach Ihren Bedürfnissen ausrichten.

Gesunde Ernährung – die erfolgversprechende Kombination

Von mehr Bewegung alleine nimmt man nicht ab. Sie fördert den Appetit und es besteht die Gefahr, dass Sie sich mehr belohnen statt schlussendlich zu verbrennen. Daher versuchen Viele mit einer schnellen und radikalen Diät die Kilos zum Schmelzen zu bringen. Doch Patrick Jauch warnt: «Das klappt ein-, zweimal ganz gut. Aber wenn man dies häufiger macht, kann man seinen Stoffwechsel richtiggehend auf einen tiefen Kalorienverbrauch trainieren und es kommt zum berühmten Jo-Jo-Effekt.» Am sinnvollsten ist es, wenn Sie sich mehr bewegen und gleichzeitig die Ernährung leicht umstellen.

Unsere Profis für den langfristigen Erfolg

Das Team der Ernährungsberatung des Kantonsspitals Uri kann Sie bei dieser Umstellung unterstützen. Denn nicht nur Personen mit einer ärztlichen Verordnung können in die Beratung kommen, sondern auch selbstzahlende Kunden. Am besten klären Sie mit Ihrem Hausarzt ab, ob eine Kostenübernahme durch die Versicherung möglich ist.
Um die Gewichtsziele langfristig zu erreichen, schauen wir uns Ihre Gewohnheiten an und achten in erster Linie darauf, was Sie bereits richtig machen. Wenn Sie beispielsweise Rüebli oder Äpfel besonders gut mögen, bauen wir darauf auf und bestärken Sie darin. Wenn wir die Ernährungsanpassungen gemeinsam in Ihrem Alltag einbauen, können Sie Ihre Gewichtsziele auch langfristig erreichen.

Kostenübernahme

Bei folgenden Diagnosen sind Ernährungsberatungen mit ärztlicher Verordnung durch die Krankenkasse gedeckt (Grundversicherung):

  • Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes, Hyperlipidämie
  • Adipositas (BMI >30) und durch Übergewicht verursachte Folgeerkrankungen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Krankheiten des Verdauungssystems, speziell auch bei Reizdarmbeschwerden
  • Nierenerkrankungen
  • Fehl- und Mangelernährungszustände
  • Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten
Schliessen
Im Notfall
144

Hausärztlicher Notfalldienst

041 870 03 03

Tox–Zentrum

145

Zentrale Kantonsspital Uri

041 875 51 51

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