Breadcrumb Navigation

Osteoporose rechtzeitig behandeln

Donnerstag, 28. November 2019

Vor allem ältere Menschen leiden an Knochenschwund, Osteoporose genannt. Mit dem neuen Osteodensitometriegerät kann der Gesundheitszustand des Knochens gemessen und Osteoporose rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Möglich wurde die Beschaffung dieses Geräts am Kantonsspital Uri (KSU) dank der Stiftung zur Förderung der Inneren Medizin.

«Jeder Knochen nimmt mit dem Alter an Dichte und Stabilität ab. Ist das Risiko für einen Knochenbruch erhöht, spricht man von Osteoporose. Das betrifft vor allem ältere Menschen, Frauen häufiger und in einem früheren Lebensalter als Männer», erklärt KD Dr. med. Georg Mang, Chefarzt für Innere Medizin am Kantonsspital Uri. «Faktoren, die neben dem Alter eine Schwächung der Knochen begünstigen, sind Osteoporose der Eltern oder Geschwister, bestimmte Erkrankungen oder Medikamente.»

Dank an die Stiftung

Immer wieder befasste sich das KSU mit der Frage, ob ein Knochendichtemessgerät (Osteodensitometriegerät) beschafft werden soll. Im Vordergrund der Diskussion standen der grosse Nutzen, die ortsnahe Verfügbarkeit für die Urnerinnen und Urner aber auch finanzielle Überlegungen. Dank einer sehr grosszügigen Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Inneren Medizin, präsidiert von Prof. Dr. med. Urs Marbet, ist es nun möglich, dieses Gerät zu beschaffen. Es sieht aus wie ein grosser Untersuchungstisch.
«So können wir unsere Expertise für radiologische Untersuchungen weiter ausbauen, was ganz im Sinne unserer Patientinnen und Patienten ist», betont Georg Mang. «Die Knochen-dichtemessung hilft, das Risiko eines Knochenschwunds rechtzeitig zu erkennen und auch den Erfolg einer allfälligen Therapie zu kontrollieren. Wird die Osteoporose früh erkannt und behandelt, können bei den Betroffenen schwerwiegende Folgeerkrankungen wie Wirbel- oder Oberschenkelhalsbruch sowie anhaltende Schmerzen oft verhindert werden. Unser grosser Dank gehört der Stiftung zur Förderung der Inneren Medizin.»

Stiftung zur Förderung der Inneren Medizin

Die Stiftung zur Förderung der Inneren Medizin im Kanton Uri besteht seit 1992. Sie bezweckt die finanzielle Unterstützung von apparativen Techniken und Einrichtungen, die der Qualitätsverbesserung der medizinischen Betreuung und der Forschung auf dem Gebiet der Inneren Medizin dienen. Ergänzend kann die Weiterbildung von Personen unterstützt werden, sofern diese Weiterbildung der Inneren Medizin am Kantonsspital Uri direkt oder indirekt zugutekommt. Als finanzielle Mittel stehen der Stiftung das Stiftungsvermögen, nachträgliche Zuwendungen der Stifterinnen und Stifter, Zuwendungen Dritter, Beiträge aller Art sowie Zinserträge zur Verfügung. Über die Verwendung des Geldes befindet der aus mindestens zwei Mitgliedern bestehende Stiftungsrat. Die Stiftung zur Förderung der Inneren Medizin im Kanton Uri ist im Handelsregister des Kantons Uri eingetragen und steht unter Aufsicht des Regierungsrates.

Spendenmöglichkeit:
Unterstützen Sie die Stiftung zur Förderung der Inneren Medizin im Kanton Uri und tragen Sie zu einer stetigen Verbesserung der medizinischen Versorgung am Kantonsspital Uri bei: Stiftung zur Förderung der Inneren Medizin im Kanton Uri, Urner Kantonalbank, 6460 Altdorf, Clearing-Nr: 785, Konto-Nr: 80-500-4.

Foto

Das neue Gerät zur Knochendichtemessung am KSU konnte dank einer grosszügi-gen Spende der Stiftung zur Förderung der Inneren Medizin beschafft werden.
© istock

 

Kontaktperson

Kantonsspital Uri
Claudia Jauch-Zgraggen
Leiterin HR und Kommunikation
Spitalstrasse 1
6460 Altdorf

Tel. direkt 041 875 51 03
Mail. claudia.jauch@ksuri.ch

Schliessen
Im Notfall
144

Hausärztlicher Notfalldienst

041 870 03 03

Tox–Zentrum

145

Zentrale Kantonsspital Uri

041 875 51 51

Wichtige Links