CIRS

Ziele

Nach einer Pilotphase haben wir im 2004 das CIRS in unserem Spital flächendeckend eingeführt. Das Erfassen und die Auswertung von kritischen Ereignissen sind Grundlagen zur Verbesserung der Patientensicherheit. CIRS sucht nicht Schuldige, sondern bietet die Chance:

  • aus Fehlern und kritischen Ereignissen zu lernen
  • kritische Abläufe und mögliche Schwachstellen zu ermitteln (Risikoerkennung)
  • mögliche Fehler frühzeitig zu erkennen und zu lokalisieren
    Strukturen zu schaffen, die Fehler verhindern
  • die Kommunikation innerhalb und zwischen den Berufsgruppen zu verbessern
  • den Prozess der kontinuierlichen Verbesserung aktiv zu gestalten

Meldesystem

Unsere Mitarbeitenden aller Berufsgruppen melden die kritischen Ereignisse freiwillig und anonym auf einem speziellen Formular in papierform oder via Intranet. Gleichzeitig haben sie die Möglichkeit auf dem Formular Vorschläge zu unterbreiten, wie in Zukunft solche oder ähnliche Ereignisse verhindert werden könnten. Monatlich gehen bei uns zwischen 40 und 50 Meldungen ein, welche in der CIRS-Kommission bearbeitet werden. Aus vielen Meldungen konnten bereits konkrete Massnahmen zur Verbesserung der Patientensicherheit umgesetzt werden. In verschiedenen Gremien werden die Meldungen thematisiert und zweimal jährlich stellen wir ausgewählte Fälle einem internen, interdisziplinären Publikum vor.

Der konstruktive, interdisziplinäre Umgang mit Fehlern, das konsequente Umsetzen von Verbesserungsmassnahmen, das laufende Feedback an die Mitarbeitenden und die Unterstützung durch die Spitalleitung machen unser CIRS erfolgreich. CIRS beschleunigt die Entwicklung einer Sicherheitskultur zugunsten unserer Patienten.

Aktuell

Hausarzt-Fortbildung

22.05.2012, 19.00 Uhr
Die chronische Niereninsuffizienz in der Hausarztpraxis
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Fortbildung

12.06.2012, 18.00 Uhr
Gynäkologie Notfall
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Babygalerie

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